Dr. Claude's Krankenstation

Ohne jegliche Unterstützung betreibt Dr. Claude Nsa eine private Krankenstation in Manenga, einem der ärmsten Stadtteile Kinshasas. 100 Kindern wird dadurch eine medizinische Grundversorgung gewährt.  
Dr. Claude Nsa ist eine Ärztin aus Kinshasa, die in London studiert und
in Südafrika praktiziert hat. Sie ist in
ihre Heimatstadt zurückgekehrt, um
den Ärmsten zu helfen. 
So  beschreibt sie ihr eigenes Projekt:
MEDIZINVERSORGUNG FÜR 100 KINDER AUS DEM STADTTEIL MANENGA
Manenga ist ein sehr armer Stadtteil mit einer Bevölkerung von ca. 10.000 Einwohnern, davon besteht die Hälfte aus Frauen und Kindern. 2010 haben wir ein Projekt zur Familienplanung entwickelt. Wir konnten einige Familien erreichen, die einem Programm folgen, das die Geburtshilfe unterstützt. Im Lauf des Jahres ist uns ein ernsthaftes Problem mit Kindern unter 10 Jahren begegnet, denn in Manenga gibt es jede Woche den Tod mindestens eines Kindes in diesem Alter zu verzeichnen. Die Kinder sterben, da vor Ort keine entsprechende medizinische Versorgung vorhanden ist. Armut und mangelnde Ernährung sind die Ursachen neben der fehlenden medizinischen Versorgung, und es gibt auch zu wenig Eltern, die diese Versorgung finanzieren können. Dies gilt ebenso für die Situation der Straßen- und Waisenkinder.
2010 haben wir 46 Kinder kostenlos behandelt, ohne jegliche Unterstützung.
Ende des Jahres ist uns bewusst geworden, dass mehr als 100 Kinder medizinisch
zu versorgen sind, was für uns ohne finanzielle und materielle Unterstützung beinahe unmöglich ist.
Deshalb haben wir uns entschieden, dieses Projekt zu entwickeln, um finanzielle Möglichkeiten zu erlangen, diesen 100 Kindern zu helfen.

Hier können Sie Dr. Claude direkt unterstützen:   



Unsere persönlichen Eindrücke:

Im Rahmen unserer musikalische Forschungsreise nach Kinshasa haben wir unter anderem Dr. Claude Nsa kennen gelernt und die oben beschriebene Krankenstation besucht. Wir sind zutiefst beeindruckt von Dr. Nsa, weil sie in einer für uns Europäer kaum vorstellbaren Hoffnungslosigkeit unmittelbar hilft. In großer Würde, Gelassenheit und vor allem auch Freude krempelt sie die Ärmel hoch und packt an. Dabei rettet sie, wie wir unmittelbar erfahren haben, nicht wenigen Menschen das Leben. Bei einer praktisch nicht stattfindenden medizinischen Grundversorgung, einer nicht vorhan-
denen Aufklärungsarbeit und an allen Ecken und Enden fehlenden Medikamenten, Geräten und vor allem auch Lebensmitteln, zieht sie durch ihr Quartier und holt Menschen, die schwer leidend in ihren Behausungen kauern, in die Krankenstation. Dort gewährt sie ihnen nicht nur physisch-existentielle Unterstützung, sondern bestärkt sie auch in ihrem Lebensmut. Bitte unterstützen Sie Dr. Claude! Mit jedem einzelnen Euro kann man beispielsweise ein Malaria-Medikament mitfinanzieren,
ohne das manche Menschen zum Tode verurteilt wären.